Stärker als der Tod

In dieser Unterrichtseinheit geht es um die Annäherung der Schüler an das sensible Thema „Tod und Sterben“, Erfahrungen mit Tod und Sterben, eigenen Ängsten und Hoffnungen diese Bereiche betreffend.

Ein kleiner kulturgeschichtlicher Exkurs führt uns ins Alte Ägypten und ins christliche Mittelalter.

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Die Schüler haben in meinem Unterricht folgendes Ergebnis präsentiert:

Adams Äpfel und die Theodizee-Frage

Innerhalb der Lehrplaneinheit Gerechtigkeit soll die Frage nach der Theodizee bzw. die Gestalt des biblischen Hiob erarbeitet werden.

Sie können dazu den Film Adams Äpfel hervorragend einsetzen:

Nachdem Sie den Film gezeigt haben, führen Sie in den nächsten Stunden ein Brainstorming zum Filminhalt durch. Gut geeignet, um die Denkbewegung in Richtung des Buches Hiob im AT anzuregen, ist eine meditative Mitte:

Zur Ergebnissicherung lassen Sie von den Schülern ein Tafelbild gestalten:

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Unterrichtseinheit zur literarischen Kurzprosa

Die Unterrichtseinheit soll den Schülern eine Annäherung an die beiden Parabeln „Heimkehr“ und „Der Aufbruch“ von Franz Kafka sowie einen Einstieg in den Roman Der Process bieten. Mit dieser Unterrichtseinheit können Sie das Thema „Literarische Kurzprosa“ exemplarisch abhandeln und zugleich den Brückenschlag zum Schwerpunktthema Der Process vollziehen.

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Meditation vor einem Geldschein

Die Klasse bzw. der Kurs sitzt in einem Stuhlkreis. In der Mitte liegt die kleine Wasserwaage. Darunter liegt ein Geldschein.
Die Lehrerin liest vor: Im Anschluss daran diskutieren die Schüler über den Bezug des Geldscheins zur Wasserwaage im Hinblick auf das Thema „Gerechtigkeit“.

Meditation vor einem Geldschein
Gott,
dieser Geldschein liegt hier vor uns
nur du kennst sein Geheimnis und die Wege, die er bis hierher gegangen ist… die Hände, durch die er hierher gelangt ist…
Der Geldschein kann nicht sprechen, er kann uns nichts von seiner Geschichte erzählen…
Durch wieviele Hände ist er gegangen? Wieviele Menschen hat er glücklich gemacht? Wieviele unglücklich? Wem konnte er helfen? Für wen war er bedrückend? Wer brach unter der Last dieses Geldscheins zusammen?
Gott, nur du kennst den Fluch oder den Segen, der von ihm ausgeht…
Wen hat er strahlen gemacht und wen hat er zum Weinen gebracht?
Gott, ich danke dir für den Schein in Bezug auf seine guten und schlechten Auswirkungen…
Gott, ich danke dir für die Kreise, die er gezogen hat – seien sie gut oder schlecht…Ich bitte dich um Vergebung für alles Schlechte, das vom Geldschein ausging…
Gott, ich übergebe ihn dir als Anteil an der Währung, die wir ewiges Leben nennen.

Amen

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Rollenspiel im Unterricht

Es ist immer wieder interessant, wie flexibel und zugleich einfallsreich und ernsthaft  Schüler auf spielerische Zugänge  im Hinblick auf ein Thema reagieren.
Die Annäherung an das Rechtfertigungsverständnis Martin Luthers bzw. sein persönliches Gottesverständnis (Thema „Gerechtigkeit“ in der Kursstufe) erfolgt hier in einer zeitgemäßen Übertragung auf Spielszenen. Man gibt halboffene Themen vor (z.B. Schule; Eltern-Kind-Konflikt; Beziehungen; Gott; Job Straßenverkehr) und schneidet kleine Textstreifen zurecht, auf denen die Themen vermerkt sind. Diese Textstreifen werden „ästhetisch“ in eine schöne Dose verpackt. Die Schüler bilden Gruppen, ziehen ihre Streifen und los geht´s! Der Arbeitsauftrag lautet spielerisch Szenen darzustellen, in denen Menschen sich rechtfertigen. Man sollte mindestens 30 Minuten Zeit geben, um ein gutes Spielergebnis zu bekommen. Eine sehr gute Methode für die Kursstufe, die Bereiche „ihres Erwachsenswerdens“ , wie zum Beispiel Beziehungskonflikte, spielerisch auszudrücken und dabei inkognito in eine andere Rolle zu schlüpfen.

Twitter im Unterricht

Zum Web 2.0 gehören unter anderem soziale Netzwerke wie Facebook oder das SchülerVz. Andere Plattformen, um seine Gedanken in die Welt zu tragen, sind Blogs oder auch Twitter.

Twitter ist eine Anwendung zum Mikroblogging. Es wird auch als soziales Netzwerk oder als ein meist öffentlich einsehbares Tagebuch im Internet definiert.

Twitter ist jedoch bei vielen Schülern noch sehr unbekannt. Das besondere ist, dass ein Eintrag nur 140 Zeichen lang sein darf.

Dieses Konzept kann im Unterricht verwendet werden um sich sprachlich und emotional zu einem Thema zu äußern.

Methodisch kann eine Packpapierrolle zu einem Streifen zurecht geschnitten werden. Jeder Schüler faltet nach seinem “Tweet” das Papier und gibt es dem Nächsten weiter.

Unterrichtseinstieg: Der Islam

Die Schüler sollen begreifen, dass  Religionen (hier der Islam und das Christentum) im Grunde genommen weder böse noch feindlich sind. Vielmehr ist es die Aufgabe des Lehrers zu demonstrieren, dass es immer auf den Blickwinkel des Betrachters ankommt.

Es ist sehr einprägsam, wenn die Schüler selbst anhand eines abstrahierten Beispiels diese Erfahrung machen.
Eine mögliche Variante dies zu erreichen, ist es, zwei  Fingerpuppen für die jeweilige Religion zu verwenden.

Diese beiden Teufelchen werden relativ zügig, durch Rückfragen des Lehrers mit der jeweiligen fundamentalistischen Sicht der Religionen in Beziehung gebracht.

Der Einstieg in das Thema Islam und Christentum mitsamt des brisanten Konfliktpotentials ist spielerisch gelungen.

Kreative Ideen

Warum nicht die Ideen nutzen, die man hat? Um positive Eindrücke zu vermitteln und gleichzeitig für eine angenehme Stimmung zu sorgen, ist meist nicht viel nötig. Jedoch ist es wichtig zu beachten, dass dazu nicht nur Standardmedien wie Tafel, Beamer, Computer und Internet gehören. Verwenden Sie für die Hinführung zu einem Thema stattdessen einmal Alltagsgegenstände und zum Thema passende meditative Objekte. Lassen Sie die Schüler ihre Gefühle und Eindrücke beschreiben und tauchen Sie mit ihnen gemeinsam in die Materie ein und nehmen sie auf eine spannende Reise mit.

Sehen Sie hier ein Beispiel für einen fertig gestalteten Tisch, eine sogenannte meditative Mitte, so wie er auch im Unterricht zum Einsatz kommen könnte:

Bildungsplan und Bildungsstandards

Gleichzeitig mit der Einführung der neuen Bildungspläne wird die gymnasiale Schulzeit generell auf acht Jahre umgestellt. Die Schulzeit wird aber nicht einfach um ein Schuljahr gekürzt. Das Gymnasium 2004, das auch die generelle Umstellung auf das achtjährige Gymnasium mit sich bringt, ist das Ergebnis einer umfassenden Reform des gymnasialen Bildungsgangs, die zugleich das pädagogische Konzept des Gymnasiums profiliert.

Was soll Ihnen das für Ihren Unterricht sagen. Erfahren Sie hier mehr.